Herren I

2. Wasserball-Bundesliga

Saison 2022 / 2023

4.12.2022
Befreiungsschlag gelungen
Weidener Wasserballer besiegen Köln

(prg) „Verlieren verboten“ hieß die Devise der Weidener Wasserballer nach den letzten drei Niederlagen in Folge und vor der Dezember-Heimspielserie, die am vergangenen Samstag begann. Der Start der Serie gelang den Oberpfälzer tatsächlich eindrucksvoll. Die Mannen um den Kapitän Thomas Kick dominierten die Partie am Samstagabend gegen Köln und gewannen am Ende völlig verdient mit 15:10 Toren. Den Schwung wollen die SV-ler jetzt unbedingt in die weiteren drei Heimspiele mitnehmen. Als nächster gastiert der Aufsteiger SV Cannstatt am kommenden Samstag in der Thermenwelt.

Furioser Auftakt
Bereits im ersten Angriff des Abends traf Stepan Rezek, der später zum Spieler des Tages gekürt wurde, zur ersten Führung für die Hausherren, eine Führung die an diesem Abend tatsächlich nicht mehr wechselte. Die kurze Zeit später erspielte Überzahl schloss Robert Reichert erfolgreich und erhöhte auf 2:0. Zwischenzeitlich verkürzten die Gäste aus 2:1, die SV-ler ließen sich jedoch damit gar nicht verunsichern und starteten eine Furiose Serie mit vier Treffern in Folge zum vielversprechenden 6:1 Zwischenstand. Kurz vor Ende des ersten Abschnittes verkürzten die Gäste noch auf 6:2 Pausenstand.

Schwächephase überstanden
Direkt zum Beginn des zweiten Viertels bemühten sich die Domstädter um den Anschluss und trafen tatsächlich mit einem Doppelpack zum zwischenzeitigen 6:4. In den ersten vier Minuten des Viertels verloren die Max-Reger-Städter teilweise ihren bisher erfolgreichen Matchplan und gerieten kurzzeitig in unnötig chaotischen Spielverlauf. Zum Glück, wussten die Gäste diese Schwächephase der Weidener nicht richtig zu nutzen und schlugen daraus keinen Kapital. Robert Reichert lochte durch einen Strafwurf zu 7:4 ein und löste damit die kurzzeitige Verunsicherung auf. Es war wiederholt Reichert, der insgesamt sechs Mal an diesem Abend traf, der nach einer sehenswerter Aktion auf 8:4 zum Seitenwechsel erhöhte.

Spielgeschehen unter Kontrolle
In der zweiten Halbzeit waren die Aigner-Schützlinge zwar nicht mehr so effizient, wie vor dem Seitenwechsel, profitierten jedoch teilweise von der Abschlussschwäche der Geäste an diesem Abend und schafften es, eigene Angriffe kontrolliert zu gestellten, sodass der komfortable Polster konstant gehalten werden konnte und die Partie nicht mehr die Gefahr lief, dass die Gäste noch etwas zählbares aus Weiden mitnehmen könnten. Über 2:1 im dritten und 3:4 im letzten Viertel verwalteten die Weidener das Spiel gekonnt und erfolgreich zum verdienten 15:10 Sieg und damit zu einem richtigen Befreiungsschlag zum Beginn der vielversprechenden Heimspielserie. „Das war, bis auf die vier Minuten im zweiten Viertel, eine reife Leistung. Die Steigerung gegenüber der vergangenen Spiel war deutlich zu erkennen und beruhigt uns zuerst Mal ein wenig. Wenn wir den Schwung mitnehmen und unsere Fehler weiterhin zu korrigieren schaffen, dürften wir in den drei Spielen, die wir bis Weihnachten noch zu absolvieren haben, noch einiges gutmachen“ zeigt sich Kapitän Thomas Kick zufrieden nach dem Spiel, „Wir dürfen aber jetzt nicht meinen, das es von selber läuft, die Konkurrenz schläft nicht und wir müssen dennoch mehr investieren, um stabiler zu werden. Wir müssen außerdem auch noch auswärts liefern, sonst wird es trotzdem eng am Ende“ fügte er noch hinzu.

Tatsächlich scheint die Runde ziemlich ausgeglichen zu sein und keiner der Konkurrenten ist ein leichter Punktelieferant. Die Weidener wollen aber jetzt Schritt für Schritt weitergehen, der nächste kommt am kommenden Samstag mit dem Spiel zuhause gegen Aufsteiger SV Cannstatt. Auch diese Partie ist sicherlich nicht auf die leichte Schulter zu nehmen. Trainer Aigner ruft zur konzentrierten Trainingsarbeit unter der Woche und hofft, dass seine Schützlinge gesund bleiben.

SV Weiden – SGW Rhenania/SW Poseidon Köln 15:10 (6:2, 4:3, 2:1, 3:4)
Wasserverwiese: Weiden 9, Köln 9+2 Strafwürfe
Schiedsrichter: Christian Landmann (Hamburg) und Rüdiger Trommer (Coburg)
Spielbeobachter: Wolfgang Rühl (Günzburg)
Spieler des Tages“: Stepan Rezek (Weiden)

SV Weiden:
Matthias Kreiner (1-29) und Christopher Klein (29-32) im Tor, Nikolaj Neumann (1 Tor), Dennis Underberg, Louis Brunner, Thomas Kick, Dennis Reichert, Cedrik Zupfer (1), Robert Reichert (6), Marek Janecek (1), Andreas Jahn, Sean Ryder (2) und Stepan Rezek (4)
Trainer Thomas Aigner

Die Spieltagesergebnisse der Gruppe B der Wasserballbundeliga 2022/2023
SV Poseidon Hamburg - SV Würzburg 05 8:16
SV Cannstatt - SV Bayer Uerdingen 08 8:13
Duisburger SV 1898 - SV Krefeld 1972 12:12
SV Weiden 1921 - SGW Rhenania/BW Poseidon Köln 15:10



2.12.2022
Verlieren verboten
SV-Wasserballer starten am Samstag eine Heimspielserie

(prg) Die Wasserballer des Schwimmvereines Weiden haben einiges gut zu machen, nachdem sie drei Spiele in Folge verloren haben. Nach der 3er Auswärtsserie bekommen sie jetzt die Chance in vier Heimspielen im Dezember einige Tabellenplätze gut machen zu können und mit einem besseren Stand in die Weihnachtspause gehen zu können. Dies ist jedoch nur mit enormer Leistungssteigerung möglich, da sind sich alle SV-Verantwortlichen einig. Als ersten Gegner der Heimspielserie empfangen die SV-ler mit Rhenania/Poseidon Köln eins der stärksten Teams der Runde in der Weidener Thermenwelt. Die Kölner stehen aktuell auf dem dritten Tabellenplatz mit vier Siegen und zwei Niederlagen. Das Spiel beginnt um 18:00 Uhr.

Verlieren verboten
Dieses Motto müssen sich die Oberpfälzer zu Zielführung erklären, wollen sie nicht jetzt schon mit dem Gespenst Abstiegkampf langsam zu tun bekommen. Auch wenn dies Niederlagen in Plauen und in Düsseldorf in jeweils einer sehr schwachen Figur absolviert wurden, war das Spiel gegen Uerdingen ein Lichtblick. „Wir müssen aus den schmerzhaften Niederlagen lernen, die Fehler nicht mehr wiederholen und die gute Phasen aus dem Uerdingen-Spiel als Leitbild her nehmen und darauf unser Spiel aufbauen. Zuhause sind wir traditionell stärker, aber wenn wir so spielen, wie zuletzt, werden wir auch daheim keinen Erfolg haben. Dies müssen wir jetzt alle einsehen, nichts mehr versuchen schön zu reden, sondern alle Kräfte für Wiedergutmachung und eine erfolgreiche Heimspielserie mobilisieren. Leidenschaft und Siegeswillen sollen uns jetzt stets begleiten. Die Chance, unsere Punkte in allen vier Heimspielen im Dezember zuhause zu erspielen müssen wir unbedingt ergreifen, sonst wir es immer enger mit der Erfüllung unseres Ziels, das obere Tabellendrittel am Ende zu belegen“ erklärt Trainer Aigner die aktuelle Lage.

Im Training alles gut und alle am Bord
Immerhin können die Weidener auf den gesamten Kader zurückgreifen. Das Mannschaftstraining verlief unter der Woche störungsfrei und alle Spieler scheinen in einer guten Verfassung zu sein. Ein gelungener Heimspielserienstart sollte es dem zu Folge schon mal nicht an personellen Rückschlägen scheitern. Die Weidener hoffen noch auf zahlreiches Erscheinen und Unterstützung ihrer Anhänger.

Die voraussichtliche Mannschaftsaufstellung gegen Köln
Matthias Kreiner / Christopher Klein im Tor, Nikolaj Neumann, Dennis Underberg, Louis Brunner, Thomas Kick, Dennis Reichert, Cedrik Zupfer, Robert Reichert, Marek Janecek, Andreas Jahn, Sean Ryder, Stepan Rezek

Die Spielansetzungen der Gruppe B der Wasserballbundeliga 2022/2023
SV Poseidon Hamburg - SV Würzburg 05
SV Cannstatt - SV Bayer Uerdingen 08
Duisburger SV 1898 - SV Krefeld 1972
SV Weiden 1921 - SGW Rhenania/BW Poseidon Köln


28.11.2022
Eine Nullnummer im Westen
SV-Wasserballer ohne Punkte in NRW

(prg) Das war auswärts leider wieder nichts. Die Weidener Wasserballer kehrten am vergangenen Sonntag vom Doppelspieltag in Krefeld und in Düsseldorf mit leeren Händen heim. Während die Vorstellung am Samstag (6:13) bei Bayer Uerdingen noch als gut aber nicht gut genug für den Gegner zu bezeichnen war, war die Leistung am Sonntag (6:9) in Düsseldorf ganz und gar nicht gut. Jetzt kommt eine Heimspielserie mit vier Spielen an drei Dezember-Wochenenden, die hoffentlich die nötigen Punkte bringt, um den Tabellenkeller noch bis zum Jahreswechsel zu verlassen.

Die Partie am Samstag beim SV Bayer 08 Uerdingen begann nicht nur vielversprechend, sondern verlief in der ersten Halbzeit auch sehr ausgeglichen. Die Weidener konnten zwar zu keiner Zeit des Spiels ausgleichen oder gar in Führung zu gehen, blieben jedoch im ersten (3:4) und im zweiten Spielabschnitt (2:3) auf Tuchfüllung und wechselten mit einem knappen 5:7 Rückstand die Seiten. Sie kamen zum Beginn des dritten Viertels sogar noch auf 6:7 ran, mussten aber auch diesen Abschnitt mit 1:2 noch vor der letzten Viertelpause abgeben. Im Schlussviertel reichten dann die Körner für eine Aufholjagt nicht mehr, die Weidener mussten die Überlegenheit des starken Gegners anerkennen und mit 0:4 in diesem Abschnitt und das gesamte Spiel doch noch deutlich mit 6:13 an die Krefelder abgeben.


Es war heute kein schlechtes Spiel von uns. Die ersten 3 Viertel waren wir auf gleicher Augenhöhe, dann haben wir Tribut für die große Mühe zahlen müssen. Bayer war einfach effizienter und hat auch verdient gewonnen. Das Ergebnis hätte ich mir zwar ein Bisschen knapper gewünscht, aber die Leistung war in Ordnung“ beschreibt Trainer Aigner die Vorstellung seiner Mannschaft am Waldsee.

Während am Samstag noch etwas positives aus der Niederlage mitzunehmen war, war es am Sonntag in Düsseldorf leider gar nicht mehr der Fall: „Ich tue mich schwer, dies alles zu beschreiben. Es war teilweise unverständlich unterirdisch, war wir heute geboten haben. Der Gegner hat uns eigentlich nicht wirklich viel abverlangt, wir haben massenweise Überzahlen vergeigt, einige hundertprozentige Chancen aus dem Spiel vergeben und sogar einen Strafwurf verschossen. So kannst Du kein Spiel gewinnen. Die Jungs waren zwar bemüht, standen sich aber heute irgendwie selber im Weg“ so ernüchternd äußerte der Aigner zu der Partie in Düsseldorf.

Mit der Aussage des Trainers ist das Spiel eigentlich bereits erklärt. Statistische Fakten bekräftigen die Beschreibung. Allein im ersten Viertel vergaben die SV-ler fünf (!) Überzahlen und einen Strafwurf. Im laufe des gesamten Spiels waren es sogar neun Überzahlen, die liegen gelassen wurden und nur zwei, die in Tore umgewandelt werden konnten. Die jeweils verschossenen Chancen aus dem Spiel wurden nicht protokoliert, waren aber reihenweise zu verzeichnen. Am Ende ging das Spiel mit 9:6 Toren an die Hausherren, was aufgrund der Verfassung der Gäste aus der Oberpfalz auch verdient war, viel mehr aber auch nicht. Es war kein gutes Bundesligaspiel. Solche Leistungen sind aus Sicht der SV-Verantwortlichen dringend abzustellen, sonst ist der Klassenerhalt tatsächlich in Gefahr, auch wenn die Saison noch relativ jung ist.

Die erste Chance, es gut machen, bekommen die Weidener bereits am kommenden Samstag (Anpfiff um 18:00 Uhr). Zu Gast in der Thermenwelt werden starke Kölner erwartet, die mit vier Siegen auf dem dritten Tabellenplatz stehen. Eine echte Herausforderung in der schwierigen Zeit.


Die Spielstatistiken:
SV Bayer 08 Uerdingen – SV Weiden 13:6 (4:3, 3:2, 2:1, 4:0)
Wasserverweise: Bayer 5, Weiden 12+2 Strafwürfe
Schiedsrichter: Christian Landmann und Alexander Glathe
Spielbeobachter: Klaus Czernia
Spieler des Tages“: Ben Reibel (Bayer)

Düsseldorfer SC 1898 – SV Weiden 9:6 (1:0, 1:1, 5:3, 2:2)
Wasserverweise: Düsseldorf 12+Spelzeitstrafe+Strafwurf, Weiden 13+Strafwurf
Schiedsrichter: Karten Kula und Marc Zirziw
Spielbeobachter: Norbert Möller

Spieler des Tages“: Nikitas Paraskevpoulos (Düsseldorf)

Die Weidener spielten mit
Matthias Kreiner und Christopher Klein im Tor,
Dennis Underberg (kein Tor am Samstag/1 Tor am Sonntag, Louis Brunner, Thomas Kick (-/2), Dennis Reichert, Cedrik Zupfer (-/1), Robert Reichert, Marek Janecek (-/1), Andreas Jahn (1/-), Sean Ryder (1/1), Stepan Rezek (2/-)
Trainer Thomas Aigner


25.11.2022
Wahrscheinlich die schwerste Reise der Saison
SV-Wasserballer mit NRW-Doppeleinsatz
 
(prg) Die Saison ist zwar noch jung, dennoch zeichnen sich bereits gewisse Tendenzen in der Wasserballbundesliga Gruppe B ab. Nach bzw. 4 Rundenspielen werden die ersten vier Tabellenränge von NRW-Mannschaften belagert. Ausgerechnet beim Tabellenzweiten SV Bayer 08 Uerdingen und am kommenden Samstag und beim Dritten Düsseldorfer SC am Sonntag müssen sich die Weidener beweisen. Das könnte der schwerste Doppelspieltag für die Oberpfälzer in der gesamten Saison werden. Jeder Punkt, den es dem SV-Team gelingt aus dem Westen zu entführen, muss als Erfolg verzeichnet werden.

Nach der schmerzhaften Niederlage vergangene Woche in Plauen, war in Weiden Wunden lecken unter der Woche angesagt. Die Oberpfälzer versuchten in Ruhe an erkannten Defiziten zu arbeiten und weiter ihren Saisonplan zu verfolgen. Was jedoch in Plauen am meisten zu bemängeln gab, liegt vor allem im Bereich des Spielverhaltens und nicht unbedingt an der konditionellen Verfassung. Allgemein viel mehr Druck, Überzeugung und volle Leidenschaft wurde in Plauen noch vermisst, damit ließ sich die körperliche Verfassung der Weidener nur schwer beurteilen: „Ich denke, wir sind gut vorbereitet und befinden uns körperlich in einer ordentlichen Verfassung, müssen jetzt aber mental nachbessern und mit voller Überzeugung unsere Qualitäten ins Spiel einsetzen. Das wir das können, haben wir in der Vergangenheit oft genug bewiesen, deshalb glaube ich, dass die Pleite von Plauen ein Ausrutscher war und wir schnell zu unseren Stärken finden“ bleibt Trainer Thomas Aigner traditionell optimistisch.

Immerhin scheint der gesamte Kader, bis auf den langzeitverletzten Jakob Ströll einsatzfähig zu sein. Der Trainer kann also aus dem voll schöpfen und eine optimale Aufstellung zusammenstellen, um sich der Schwere der Wochenendaufgabe zu stellen. Die Partie am Samstag in Krefeld ist als die schwierigere der beiden einzuschätzen, während das Sonntagsspiel in Düsseldorf mehr Hoffnungen in Reihen der Weidener auf etwas zählbares erweck, aber auch die Düsseldorfer sind nur schwer zu knacken. Als sicher gilt, dass die Max-Reher-Städter eine ordentliche Leistungssteigerung zum letzten Spiel in Plauen hinlegen müssen, um überhaupt auf eine Augenhöhe mit den starken Rheinländern zu kommen, bevor sie über Punktgewinne nachdenken.

Die voraussichtliche Mannschaftsaufstellung fürs Wochenende
Matthias Kreiner / Christopher Klein im Tor, Nikolaj Neumann, Dennis Underberg, Louis Brunner, Thomas Kick, Dennis Reichert, Cedrik Zupfer, Robert Reichert, Marek Janecek, Andreas Jahn, Sean Ryder, Stepan Rezek, Maximilian Strauch/Kyrylo Olkhowsky


20.11.2022
Weiden erwischt einen schlechten Tag in Plauen
SV-Wasserballer mit deutlicher Niederlage beim Aufsteiger
(prg) Über 8 Jahre hat es gedauert bis die Vogtländer Wasserballanhänger eine Neuauflage des Lokalderbys gegen die Oberpfälzer endlich wieder erleben dürften und Sie wurden nicht enttäuscht. Die Gäste aus Weiden erwischten nämlich einen ganz schlechten Tag und mussten eine schmerzhafte 6:11 Niederlage in Ihrem ersten Auswärtsbundesligaspiel der neuen Saison einstecken. Das Spiel verlief insgesamt mit relativ wenig Spannung, somit wurde das interessante Spielintro zum Höhepunkt des Abends. Die SVV Verantwortlichen pflegen es nämlich schon traditionell, aus dem Wasserballspiel ein Event zu machen und füllen damit regelmäßig die Ränge, was ihnen auch am vergangenen Samstag sehr gut gelang.

Die Gastgeben eröffneten das Spiel mit dem ersten Treffer, direkt im ersten Angriff. Zwei Angriffe später glich Robert Reichert zum 1:1 aus und zu dieser Zeit gab es noch kaum Gründe auf der Weidener Bank, sich große Sorgen um den Spielverlauf zu machen. Es ging in dem Rhythmus zunächst weiter, dem 2:1 für Plauen folgte 2:2 durch Andreas Jahn, ehe die Gastgeber auf 4:2 davon zogen. Gegen Ende des ersten Abschnittes machte sich die schlechte Verfassung der Weidener an diesem Abend schon deutlicher. Das zweite Viertel war geprägt durch Abschlussfehler und schlechte Chancenverwertung auf beiden Seiten. Dennoch konnten die Hausherren auch diesen Abschnitt für sich entscheiden und mit einem, für die Weidener gefährlichen 6:3 Halbstand die Seiten wechseln. Das dritte Spielviertel brachte dann die Vorentscheidung. Die Max-Reger-Städter konnten sich in keinem Bereich der Begegnung mehr behaupten. Sie agierten zu pomadig im Angriff, brachten keinen vernünftigen Konterangriff zusammen, die individuellen Fehler in der Verteidigung häuften sich und die wenigen Chancen, auch in eigenem Überzahlspiel wurden liegen gelassen. Plauen traf vier Mal, Weiden entgegnete mit lediglich einem Freiwurftor von Nikolaj Neumann. Mit 10:4 Führung der Vogtländer und der erkennbar eher schlechten Verfassung der Gäste aus der Oberpfalz gab es, schon vor Beginn des Schlussviertels an, keine Zweifeln mehr, dass an diesem Abend die Punkte im Plauener Stadtbad bleiben. Dies geschah dann auch mit dem 11:6 Endstand, völlig verdient für den SSV Plauen.

Das war einfach nichts heute. Unsere Jungs waren einfach nicht präsent. Kein Tempo, kein Drang zum Tor, zu wenig Druck und schlechte Chancenausbeute. Mit diesen Dispositionen kannst Du kein Auswärtsspiel gewinnen. Unsere Tempogegenstöße haben das wichtigste vermissen lassen, das Tempo und wir schafften es kaum uns Spielräume zu organisieren. Dieses Spiel müssen wir analysieren, um die Fehler zu erkennen und aufzeichnen, um sie künftig zu minimieren, ansonsten müssen wir den Abend schnell vergessen“ ärgerte sich Mannschaftsleiter Irek Luczak nach dem Spiel. „Wenn wir Auswärtsspiele gewinnen wollen, müssen wir uns enorm steigern“ ergänzte er und verwies auf das kommende Spielwochenende in NRW. Am Samstag gastieren die SV-ler beim Tabellenführer Bayer Uerdinger und am Sonntag bei dem ambitionierten Düsseldorf SC, ehe eine 4er Heimspielserie im Dezember folgen wird.

SVV Plauen – SV Weiden 11:6 (4:2, 2:1, 4:1, 1:2)
Wasserverweise: Plauen 10, Weiden 8+2 Strafwürfe
Schiedsrichter: Henrik Schopp und Gernot Häntschel
Spielbeobachter: Jan Hoffmann
Spieler des Tages: Vladimir Srajer (Torwart SSV Plauen)
SV Weiden spielte mit
Matthias Kreiner im Tor, Nikolaj Neumann (2 Tore), Denis Underberg, Cedrik Zupfer, Thomas Kick, Denis Reichert, Louis Brunner (1), Robert Reichert (1), Marek Janecek, Andreas Jahn, Stepan Rezek (2), Sean Ryder und Maximilian Strauch


18.11.2022
Nach 8 Jahren wieder: Weiden gegen Plauen
Ein Duell mit alten Bekannten
(prg) Die Wasserballfans im Vogtland und in der Oberpfalz wurden in den letzten Jahren auf eine lange Geduldprobe gestellt. Sie mussten über 8 Jahre warten, um wieder Mal die Lokalduelle Weiden gegen Plauen erleben zu können. Am kommenden Samstag kommen sie aber auf ihre Kosten und dürfen um 19,00 Uhr im Plauener Stadtbad das vermisste Duell endlich wieder erleben.

Letzte Begegnung 2014
Im April 2014 ging das letzte Spiel zwischen den beiden in Weiden über die Bühne. Danach gingen die Vogtländer in die DWL-Gruppe A hoch und die Weidener blieben in der Bundeliga B-Gruppe. In der Zwischenzeit passierte auf beiden Seiten einiges. SV Weiden stieg 2016 in die 2. Liga ab, während der SSV Plauen in dieser Zeit noch für Furore und Anerkennung mit vollen Zuschauerrängen und achtbaren Ergebnisse in der Gruppe der 8 bestens Teams Deutschland sorgte. In der Saison 2018/2019 meldeten sich die Max-Reger-Städter im Wasserballoberhaus wieder, zu einer Begegnung gegen die Vogtländer kam es dennoch, aufgrund der unterschiedlichen Gruppen nicht. Im Sommer 2019 meldete der SVV Plauen schließlich sein Team aus dem Spielbetrieb der Bundesliga ab und spielte bis zur letzten Saison mit einer verjüngten Mannschaft in der 2. Liga Ost. Im Sommer dieses Jahres unternahmen die Ostdeutschen weiderholt einen Wiederaufstiegsversuch, der auf Anhieb klappte.

Treffen alter Bekannten
Besonders interessant sind auch die personellen Verflechtungen in Reihen der beiden Kontrahenten. Als Trainer in Plauen fungiert jetzt Rico Horlbeck, der in den Jahren 2004 bis 2010 viele Erfolge mit dem SV Weiden feierte und sich auch als Übungsleiter engagierte. Im Tor der Vogtländer wird der Tscheche Vladimir Srajer zu sehen sein, der sogar über 10 Jahre (2006-2016) das Tor der Oberpfälzer hütete und jetzt, vor einigen Wochen vom SSV Plauen verpflichtet wurde. Beide spielten in ihrer gesamten Laufbahn in Weiden unter anderen auch mit Thomas Aigner in einem Team, der wiederum als Coach auf der Weidener Bank aktuell fungiert. „Ich freue mich auf die Duelle sehr, es wird sicher spannend werden und das brauchen wir in unserem Sport. Mit Rico und Vladi haben wir den Kontakt nicht gänzlich verloren, immer wieder kreuzten sich unsere Wege und jetzt müssen wir uns als Gegner gegenüberstellen. Schön, dass wir uns wieder treffen, auch wenn wir uns nichts mehr zu schenken haben. Jeder von uns will gewinnen und wichtige Punkte sammeln, das steht fest. Ich bin überzeugt, dass wir im Spiel leidenschaftlich aber absolut respektvoll miteinander umgehen werden und nach dem Spiel sind wir wieder alte Freunde“ äußert sich Thomas Aigner zum Treffen mit den alten Freunden

Schwerer Gegner
Die Plauener werden als Aufsteiger zwar nicht unbedingt als Favorit vor dieser Begegnung gehandelt, sind aber sicherlich ein Gegner, der ganz ernst zu nehmen ist. Bisher bleiben die Vogtländer noch ohne Punktgewinn. Sie absolvierten sogar schon drei Heimspiel, die sie alle nur knapp verloren. Zu Gast haben die Ostdeutschen allerdings bisher mit Duisburg, Köln und Düsseldorf allesamt starke und erfahrene Gegner. Weiden spielte bisher eine Partie in der Bundesliga (Klarer Sieg in Weiden gegen Hamburg) und ein leichtes Pokalspiel in Rostock. Richtig gefordert wurden die Aigner-Schützlinge noch nicht wirklich, was die Aufgabe in Plauen nicht unbedingt übersichtiger macht. Während die Plauener unbedingt den ersten Erfolg in eigenen Gewässern einfahren wollen, müssen die Weidener zuerst noch herausfinden, wo sie wirklich stehen. Das sind klare Voraussetzungen für eine spannende Bundesligapartie. Die Zuschauerränge sind in Plauen traditionell voll, was dem Spiel zusätzliche Aktaktivität verleihen dürfte.

SV Weiden fast vollzählig
Die Oberpfälzer können, wie es aussieht, fast auf alle Akteure zurückgreifen. Christopher Klein, der letztens eine starke Leistung in Rostock zeigte, kann aus persönlichen Gründen nicht mitreisen. Jakob Ströll wird wegen seiner Dauerverletzung noch einige Zeit fehlen und der Youngster Andreas Widiker befindet sich nach seiner Erkrankung noch auf der Formsuche. Dennoch kann Trainer Aigner eine leistungsfähige Truppe aufstellen, was dem Umstand zu verdanken ist, dass der Weidener Kader in dieser Saison personell breiter aufgestellt ist.

Zu erwarten ist folgende Aufstellung der Weidener Mannschaft in Plauen:
Matthias Kreiner im Tor, Nikolaj Neumann, Denis Underberg, Cedrik Zupfer, Thomas Kick, Denis Reichert, Louis Brunner, Robert Reichert, Marek Janecek, Andreas Jahn, Stepan Rezek, Sean Ryder und Maximilian Strauch oder Kyrylo Olkhovsky
Trainer Thomas Aigner


6.11.2022
Weidener weiter in Torlaune
Klarer 19:1 Pokalerfolg in Rostock

(prg) Bereits 42 Tore erzielten die Wasserballer des Schwimmvereines Weiden in den ersten zwei Saisonspielen. Ein Saisonstart nach Maß und ein Start, der optimistisch auf den weiteren Saisonverlauf stimmt. Nach dem 23:13 Bundesligaauftakt gegen Hamburg in Weiden, folgte zwei Wochen späten eine überzeugende Vorstellung in der zweiten Runde um den Deutschen Wasserballpokal mit dem 19:1 Kantersieg gegen den HSG Warnemünde in Rostock.

Nach der langen Anreise begannen die SV-ler mit 3:1 im ersten Spielviertels noch relativ verhalten die Begegnung gegen den frischgebackenen Zweitligisten in der Neptun Schwimmhalle. Ab dem zweiten Viertel schienen die Weidener sich schon besser zu recht zu finden und zogen nach und nach davon. Mit 4:0 im zweiten und jeweils 6:0 im dritten und im vierten Viertel ist die Spielgeschichte schnell erzählt. Die Oberpfälzer ließen nicht nur nichts mehr anbrennen, sie ließen kein einziges Gegentor mehr nach dem einzigen Hausherrentreffer in der vierten Minute der Partie zu. Die Überlegenheit des Bundesligisten war sehr deutlich. Auffällig war jedoch die relativ magere Überzahlausbeute der Gäste (2 Tore aus sieben Überzahlen), die noch ein deutlich höheres Spielergebnis verhinderte. Allgemein war die mangelhafte Chancenausbeute die Negativerkenntnis aus der Nordreise, die allerdings für die anstehende Bundesligaaufgaben unbedingt zu verbessern ist. Die SV-ler, die zwar nicht in kompletter Aufstellung anreisen konnten, spielten dennoch ihre Stärken über die fast gesamte Spieldauer gekonnt aus und gaben der sympathischen Truppe der Hanseaten nicht ein Mal den Hauch einer Chance.

Der nächste Gegner der Max-Reger-Städter im Pokalwettbewerb steht noch nicht fest, da eine Partie, die zwischen Plauen und Wedding noch aussteht. Die Achtelfinalspiele sind auf den 21. Januar nächstes Jahres angesetzt.

Jetzt stehen drei Auswärtsspiele in der Bundesliga auf dem Programm, ehe eine Heimspielserie folgt im Dezember folgen wird. Am 19. gastieren die Weidener bei dem Aufsteiger in Plauen, am 26. in Uerdingen und am 27. November in Düsseldorf. Am 3. Dezember beginnt die Heimspielserie von vier Spielen in Folge in heimischen Gewässer mit der Partie gegen Köln.

HSG Warnemünde – SV Weiden 1:19 (1:3, 0:4, 0:6, 0:6)
Zeitstrafen: Warenmünde 7, Weiden 2
Schiedsrichter: Alexander Glathe und Jan Robra

Schwimmverein Weiden spielte mit
Christopher Klein im Tor,
Nikolaj Neumann (4 Tore), Denys Underberg, Cedrik Zupfer (3), Thomas Kick (2), Dennis Reichert (1), Louis Brunner (3), Robert Reichert (1), Andreas Jahn (1), Sean Ryder, Kyrylo Olkhovsky und Stepan Rezek (4)

Ergebnisse der 2. Pokalrunde
(die besten 8 der vergangenen Meisterschaft steigen ins Achtelfinale ein)

Duisburger SV 1898
  • SV Würzburg 05
15:13
SGW Rhenania/BW Poseidon Köln
  • SV Poseidon Hamburg
17:4
SV Cannstatt
  • Düsseldorfer SC 1898
10:8
SC Neustadt/Weinstraße
  • SV Bayer Uerdingen 08
9:11
SV Blau-Weiß Bochum
  • SV Krefeld 1972
12:11
SC Wasserfr. Fulda 1923
  • Wasserball Union Magdeburg
8:6
HSG Warnemünde
  • SV Weiden 1921
1:19
SVV Plauen
  • SC Wedding 1929
am 20.11.



3.11.2022
Losglück und Reisestrapazen im Pokal
SV Weiden gastiert in Rostock

(prg) Die Saisoneröffnung vor zwei Wochen ist dem SV Weiden mit einem klaren Sieg gegen Hamburg (23:13) in der Wasserballbundesliga geglückt. Jetzt dürfen die Aigner-Schützlinge in einen weiteren Wettbewerb starten und müssen dafür eine lange Reise in den Hohen Norden auf sich nehmen. In der zweiten Runde um den Deutschen Wasserballpokal 2023 trifft das SV-Team an den norddeutschen Drittligisten HSG Warnemünde. Das Spiel findet in der Neptunschwimmhalle in Rostock am kommenden Sonntag statt. Anpfiff ist um 14:30 Uhr.

Es gibt hier nichts zu beschweren, in all den Jahren reisen wir Tausende von Kilometern durch die Republik, ob Hamburg, NRW oder eben jetzt nach Rostock, überallhin müssen wir zirka 600 km einfach fahren. So ist unser Schicksal eben, damit müssen wir leben, wenn wir weiterhin im Spiel bleiben wollen. Jetzt ist es ein Spiel mehr mit einer weiteren Reise“ beantwortet Routinier Andreas Jahn die Frage nach den Reisestrapazen.

Wenn es vor diesem Spiel um die Favoritenrolle geht, die ist klar vergeben. Der SV Weiden ist ein etablierte Bundesligist und die Rostecker ein ambitionierte Drittligist, der mit einem baldigen Aufstieg in die zweite Liga liebäugelt. Dennoch werden die Max-Reger-Städter, nach eigener Aussage, den Gegner sicherlich nicht unterschätzen. „Wenn wir den ganzen langen Sonntag für diese Partie aufwenden, wollen wir auch eine gute Partie abliefern und voller Respekt die bestmögliche Aufstellung bieten. Alles andere wäre unsportlich gegenüber der sympathischen Rostocker Truppe. Außerdem ist jedes Spiel eine weitere Erfahrung für uns und die Spielpraxis brauchen wir, um die kommenden Aufgaben in der Liga mit bestmöglichen Ergebnissen zu erfüllen“ stellt Kapitän Thomas Kick klar.

Wie es aussieht, können die Weidener beinahe identische Mannschaft aufstellen, wie beim Heimspiel gegen Hamburg. Fraglich bleibt nur der Einsatz von Marek Janecek, der anderen Verpflichtungen nachzugehen hat. Trainer Thomas Aigner muss sich aus privaten Gründen vom Andreas Jahn als Spielertrainer in Rostock vertreten lassen.

Voraussichtliche Aufstellung für Sonntag
Matthias Kreiner und Christopher Klein im Tor,
Nikolaj Neumann, Denys Underberg, Cedrik Zupfer, Thomas Kick, Dennis Reichert, Louis Brunner, Robert Reichert, Marek Janecek (?), Andreas Jahn, Sean Ryder, Maximilian Strauch/Andreas Widiker und Stepan Rezek


Die Paarungen der 2. Pokalrunde
(die besten 8 der vergangenen Meisterschaft steigen ins Achtelfinale ein)

05.11.22 Duisburger SV 1898
  • SV Würzburg 05
05.11.22 SGW Rhenania/BW Poseidon Köln
  • SV Poseidon Hamburg
05.11.22 SV Cannstatt
  • Düsseldorfer SC 1898
05.11.22 SC Neustadt/Weinstraße
  • SV Bayer Uerdingen 08
05.11.22 SV Blau-Weiß Bochum
  • SV Krefeld 1972
05.11.22 SC Wasserfr. Fulda 1923
  • Wasserball Union Magdeburg
06.11.22 HSG Warnemünde
  • SV Weiden 1921
20.11.22 SVV Plauen
  • SC Wedding 1929




23.10.2022
Toreflut in der Thermenwelt
Weiden schlägt Hamburg zum Saisonauftakt

(prg) Die Wasserballer des Schwimmvereines Weiden starteten am vergangenen Samstag erfolgreich in die neue Bundesligasaison. Die SV-ler schlugen die Gäste vom Poseidon Hamburg in einer torreichen Partie in der Weidener Thermenwelt deutlich mit 23:13. Die Siegesserie gegen die Hanseaten hält seit über zwei Jahren mit dem siebten Sieg der Oberpfälzer weiterhin Bestand. Mit diesem Auftakterfolg sichern sich die Max-Reger-Städter den Titel des ersten Tabellenführer der Bundesligagruppe B.

Das erste Tor der neuen Saison in Weiden fiel in der ersten Minute der Partie und ging auf das Konto der Gäste. Die Hausherren glichen mit dem Treffer von Robert Reichert postwenden aus, ehe die Hanseaten zum zweiten Mal in die Führung gingen. Die soll jedoch auch die letzte Führung der Hamburger an diesem Abend bleiben. Die Aigner-Schützlinge ordnete kontinuierlich ihr Spiel, trafen sechs Mal in Folge in das Hamburger Tor und gingen mit einer deutlichen 7:2 Führung in die erste Viertelpause. Die Weidener zeigten zwar noch einige Unsicherheiten im Spielaufbau, nutzten aber gekonnt die Verteidigungsschwächen der Gäste und erwiesen sich als effektiv in der Chancenverwertung. Da sie jedoch auch ihre Defizite in der Defensive aufwiesen, kassierten sie trotz ihrer Überlegenheit einige Tore zu viel. Aus diesen Gründen bekamen die zahlreich erschienenen Zuschauer ein richtiges Torfestival zu sehen. Die Max-Reger-Städter dominierten das Spiel über die gesamte Spieldauer und ließen gar keine Zweifel mehr in der Frage, wer die ersten Ligapunkte an diesem Abend mitnimmt. Am Ende stiegen die Teams mit bei einem Leistungsgerechten 23:13 Endergebnis aus dem Becken.

Man konnte es den SV-ler noch ansehen, dass sie gerade aus der anstrengenden Saisonvorbereitung ins Spielgeschehen einstiegen. Noch zu wenig Ballgefühl und kleine Schwierigkeiten im Zusammenspiel klagte manch einer der Akteure: „Wir haben in den letzten Wochen hart an unserer schwimmerischen Form gearbeitet, die werden wir auch über die gesamte Saison brauchen. Für das richtige Ballgefühl ist es tatsächlich noch zu früh, aber jetzt kommt die Zeit auch daran zu arbeiten. Für das erste Spiel der Saison können wir mit dem Sieg sehr zufrieden sein, vor allem in dieser Höhe“ so der Kapitän Thomas Kick.

Letzte Saison haben wir gleich zum Beginn der Runde schöne Spiele abgeliefert, aber immer wieder wegen eines Tores die Punkte liegen lassen, die uns am Ende gefehlt haben. Jetzt haben wir uns vorgenommen, so schnell wie möglich und effektiv unser Punktekonto zu bedienen. Der erste Schritt ist schon Mal geglückt“ ergänzte Trainer Aigner.

Das für nächsten Samstag geplante Auswärtsspiel in Düsseldorf musste auf 11. Februar verlegt werden. Das nächste Punktspiel haben die Weidener am 6. November in der zweiten Runde des Deutschen Pokals in Warnemünde zu bestreiten. Bis auf die Reisestrapaze in den hohen Norden ist Paarung für den SV Weiden als Losglück zu bewerten. Vor der Partie bei den norddeutschen Drittligisten wird der Schwimmverein Weiden als ein haushohe Favorit gehandelt.

SV Weiden – SV Poseidon Hamburg 23:13 (7:2, 5:3, 9:3, 2:5)
Zeitstrafen: Weiden 7, Hamburg 4 + 1 Strafwurf
Schiedsrichter: Robert Kovacs (Ludwigsburg), Rüdiger Trommer (Coburg)
Spielbeobachter: Winfried Horsch (Schweinfurt)
Spieler des Tages“: Thomas Kick (Weiden)
Zuschauer: 130

SV Weiden
Matthias Kreiner im Tor,
Nikolaj Neumann (3 Treffer), Denis Underberg (1), Cedrik Zupfer, Thomas Kick (4), Denis Reichert (1), Louis Brunner (2), Robert Reichert (4), Marek Janecek (1), Andreas Jahn (2), Sean Ryder (2), Maximilian Strauch und Stepan Rezek (3)
Trainer Thomas Aigner

20.10.2022
Wasserballbundesliga, Auftakt in der Thermenwelt
SV-Weiden startet am Samstag gegen Hamburg in die neue Saison

(prg) Wasserballbundesliga wurde in Weiden zuletzt am 29. Mai dieses Jahres gespielt. Die Weidener verabschiedeten sich an diesem Tag mit einem Sieg gegen Poseidon Hamburg und damit auch mit dem Gewinn der Abstiegsrunde (13. Platz in der Endabrechnung der Bundesliga) von ihren Anhänger.
Am kommenden Samstag startet die neue Bundesligasaison in Weiden und der erste Gegner ist zufällig wieder SV Poseidon Hamburg. Das Spiel beginnt um 18:00 Uhr, Einlass ab 17:30 Uhr.

Von einem Wunschgegner können und wollen die SV-ler direkt zum Saisonauftakt nicht sprechen, sie gewannen aber gegen Poseidon alle 6 Spiele der vergangenen zwei Spielzeiten und dies meist deutlich. Rein statistisch also müssten doch die Hausherren am Samstag in der Weidener Thermenwelt als Favoriten gehandelt werden.

Gelungene Vorbereitung
Die Mannschaft um den Trainer Thomas Aigner absolvierte eine intensive Saisonvorbereitung, die am letzten Samstag mit zwei Siegen in zwei Trainingsspielen in Prag mit positiven Akzenten als gelungen bestätigt werden konnte. Während der Transferzeit gab es keinen spektakulären Wechsel im Kader der Oberpfälzer. Alle Spieler sind am Bord geblieben, zum Kader dazugestossen sind noch die Nachwuchskräfte mit Dimitri Leichter (16) und Maximilian Strauch (18), sowie der talentierte Torwart aus der Ukraine Andrii Lobodynskyi (17). Sorgen bereitet weiterhin die langwierige Verletzung des Centers Jakob Ströll, der mit Sicherheit den Ligastart und die ersten Saisonspiele verpassen wird. Seine Rückkehr ins Mannschaftstraining ist im Moment leider nicht absehbar. Vor dem Auftakt in Weiden kränkeln mit Stepan Rezek und Andreas Widiker zwei weitere Akteure ein wenig. Trainer Aigner hofft dennoch, das aktuell stärkst mögliche Team am Samstag aufzubieten.

Wir wollen auf jeden Fall besser in die Saison starten als vor einem Jahr. Auch wenn die zweite Saisonhälfte der letzten Bundesligasaison wirklich gut war, es wäre mit einem besseren Start in die Runde am Ende mehr drin gewesen für uns. Wir wollen fleißig arbeiten und tüchtig unsere Punkte sammeln und damit am besten schon am Samstag gegen Hamburg beginnen. Wir haben weiterhin eine gute Mischung aus sehr erfahrenen und jüngeren Spielern und sind damit ziemlich gut aufgestellt. Zu dieser Mischung wollen wir noch viel Leidenschaft und mannschaftliche Geschlossenheit hinzufügen, dann werden wir für alle in der Runde zu einem gefährlichen Gegner“ schätzt Trainer Aigner kurz die Lage ein.

Voraussichtliche Aufstellung gegen Hamburg
Matthias Kreiner und Christopher Klein im Tor,
Nikolaj Neumann, Denys Underberg, Cedrik Zupfer, Thomas Kick, Dennis Reichert, Louis Brunner, Robert Reichert, Marek Janecek, Andreas Jahn, Sean Ryder, Maximilian Strauch und Stepan Rezek/Andreas Widiker.
Trainer Thomas Aigner

1. Wasserball Bundesliga 2022/23 – Spielansetzungen

Gruppe A
22.10.22, 15:30 Uhr SV Ludwigsburg 08
  • Wfr. Spandau 04

22.10.22, 16:00 Uhr ASC Duisburg
  • SSV Esslingen

22.10.22, 18:00 Uhr SG Neukölln Berlin
  • White Sharks Hannover


Gruppe B
22.10.22, 17:00 Uhr SV Bayer Uerdingen 08
  • SV Würzburg 05

22.10.22, 18:00 Uhr SV Weiden 1921
  • SV Poseidon Hamburg

22.10.22, 18:00 Uhr SGW Rhenania/BW Poseidon Köln
  • SV Cannstatt

22.10.22, 19:00 Uhr SVV Plauen
  • Duisburger SV 1898

23.10.22, 17:00 Uhr Düsseldorfer SC 1898
  • SV Krefeld 1972



13.10.2022
Endlich wieder Bundesligawasserball in der Thermenwelt
SV-Weiden startet am 22. Oktober mit einem Heimspiel in die neue Saison

(prg) Zuletzt wurde Bundesliga in Weiden am 29. Mai dieses Jahres gespielt. Die Weidener Wasserballer verabschiedeten sich an diesem Tag mit einem Sieg gegen Poseidon Hamburg und damit auch mit dem Gewinn der Abstiegsrunde (13. Platz in der Endabrechnung der Bundesliga) vom eigenen Publikum. Es folgte zwar noch eine Niederlage in Würzburg, die hatte aber keine Auswirkung mehr auf die Endplatzierung der Oberpfälzer. Am Samstag, den 22. Oktober startet die neue Bundesligasaison in Weiden und der erste Gegner ist zufällig wieder SV Poseidon Hamburg. Anpfiff ist um 18:00 Uhr.

Die Mannschaft um den Trainer Thomas Aigner befindet sich auf der Zielgeraden der Saisonvorbereitung und trainiert aktuell immer noch an 6 Tagen der Woche. Es gab keinen spektakulären Wechsel, alle Spieler sind am Bord geblieben, zum Kader stoßen noch die Nachwuchskräfte mit Dimitri Leichter (16) und Maximilian Strauch (18), sowie der talentierte Torwart aus der Ukraine Andrii Lobodynskyi (17). Sorgen bereitet die langwierige Verletzung des Centers Jakob Ströll, der mit Sicherheit den Ligastart und die ersten Saisonspiele verpassen wird.

Spielsystem
Gespielt wird zunächst in zwei Hauptrunden (A und B), danach folgt eine Relegationsrunde und dann Play-offs um den Titel und Play-downs gegen den Abstieg, wobei die letzten zwei Teams nach Abschluss der Hauptrunde B bereits direkt absteigen. Durch die Play-downs wird ein weiterer Direktabsteiger ermittelt, der vorletzte kann sich noch im Aufstiegsturnier retten, wenn er sich gegen die Meister der 2.Ligen behauptet.

Die Weidener visieren die Teilnahme in der Relegationsrunde an und wollen auf jeden Fall am Ende an der Spitze der B-Gruppe bleiben, sollte es mit dem Aufstieg in die A-Gruppe nicht klappen.
Weitere Informationen zum Team und der neuen Saison folgen im Ligavorschau.

Hier vorab die Heimspiele der Hauptrunde
Samstag, 22. Oktober 2022 SV Weiden 1921 vs. SV Poseidon Hamburg 18:00
Samstag, 3. Dezember 2022 SV Weiden 1921 vs. SGW Rhenania/BW Köln 18:00
Samstag, 10. Dezember 2022 SV Weiden 1921 vs. SV Cannstatt 1898 18:00
Samstag, 17. Dezember 2022 SV Weiden 1921 vs. SV Krefeld 72 18:00
Sonntag, 18. Dezember 2022 SV Weiden 1921 vs. Düsseldorfer SC 1898 11:30
Samstag, 4. Februar 2023 SV Weiden 1921 vs. SVV Plauen 18:00
Samstag, 18. Februar 2023 SV Weiden 1921 vs. Duisburger SV 1898 18:00
Samstag, 25. Februar 2023 SV Weiden 1921 vs. SV Bayer Uerdingen 08 18:00
Samstag, 18. März 2023 SV Weiden 1921 vs. SV Würzburg 05 18:00



Herren I