Herrenmannschaft
Regionalliga Süd- Weiden gegen Neustadt um 11.30 Uhr in der WTW


Letzte Herausforderung im Jahr 2004.

Bundesligaabsteiger SC Neustadt gastiert in der Thermenwelt

 

(prg) Am kommenden Sonntag müssen die Wasserballer des Weidener Schwimmvereines zum letzten Match des Jahres 2004 antreten. Diese Herausforderung scheint zu den größten des Jahres zu gehören, denn der Bundesligaabsteiger SC Neustadt an der Weinstraße macht sich auf die Reise in die Oberpfalz.

 

Noch in der vergangenen Saison spielte der SC Neustadt in der ersten Bundesliga. Nach dem Abstieg verzichteten die Pfälzer jedoch auf einen Start in der DWL2 (2. Bundesliga) und zogen ihr Team zurück. Um dennoch mit einer Mannschaft in der Regionalliga spielen zu können, mussten sie ihr Oberliga-Team, die Bundesligareserve, in das Aufstiegsturnier schicken. Der SCN II, immerhin Oberliga-Meister Süd/West 2004, setzte sich dort mit Heimrecht ohne Probleme und überzeugend vor dem VfB Friedberg durch und sicherte somit seine Zugehörigkeit in der dritthöchsten deutschen Spielklasse. Mit talentierten Jugendspielern und einigen Akteuren, die in der vergangenen Saison noch in der ersten Bundesliga spielten werden die Neustädter in der neuen Spielzeit zum erweiterten Favoritenkreis gezählt.

 

Im Spielplan stand noch eine Begegnung am Samstag, in Würzburg gegen den SVW05 II, die jedoch aufgrund der Nationalmannschaftberufungen einige Würzburger ausfiel.

" Die Spielverlegung kommt uns so gelegen wie noch nie. Am Freitag feiern wir unsere Weihnachtsfeier, am Samstag können noch leicht trainieren und brauchen nicht nach Würzburg zu fahren. Wenn alle Spieler fit bleiben, können wir gut mitkämpfen und vielleicht noch mehr..." hofft der Trainer, Irek Luczak.

 

Die Mannschaft richtet ihre Ziele in die obere Tabellenbereiche, deshalb sind die Heimspiele besonders wichtig, um den Punktestand zu pflegen. Auch die stärksten Teams der Liga sollen in Weiden ihre Punkte lassen, so die Devise der Weidener Mannschaft.

Einige Spieler sind im Moment leicht angeschlagen. Simon Fijalkowski wird aus familiären Gründen nicht spielen können, Paul Kosiba ist leicht erkältet, Serkan Dogdu befindet sich immer noch im Trainingsrückstand und ist nicht ganz fit, auch der Torwart Florian Modl konnte eine Weile nicht richtig trainieren. Alle hoffen jedoch ins Wasser springen zu können.

Nur der langverletzte Florian Bronold, der sich stationär in München untersuchen lässt, kann immer noch nicht eingesetzt werden.

Die gesamte Mannschaft wünscht dem talentierten Center einen guten Verlauf der Untersuchungen und hofft auf ein baldiges Wiedersehen !!!

Der breite Kader müsste auch reichen, um den angeschlagenen Spieler den Rücken freizuhalten.

 

Mit einem 5:1 Punktestand im Moment befindet sich das SV-Team auf dem vierten Tabellenrang. Ein Sieg gegen die Pfälzer würde sicher positiv zu einer erholsamen Weihnachtspause beitragen.

Eine schwere Aufgabe, die auch von der Heimkulisse unterstützt werden könnte.

Die Wasserballer hoffen auf das zahlreiche Erscheinen ihrer Fans.

Der Anpfiff ist am Sonntag um 11,30 Uhr und der Eintritt frei.

 

Die vorläufige Mannschaftaufstellung:

Florian Modl und Daniel Werner im Tor,

Thomas Aigner, Sven Luczak, Dominik Fries, Paul Kosiba, Hans-Christoph Aigner, Rico Horlbeck, Patrick Stein, Christian Meßner, Alex Schäfer und Björn Koloseike

Trainer: Irek Luczak